Der Lauf der Buèges ![]() Die Buèges selbst ist ein Bach oder kleiner Fluss, der vier Kilometer von St. Jean entfernt in einer großen Karstquelle entspringt. Sie entwässert die Séranne und Teile des Kalkplateaus Larzac. Das Quellwasser ist von Trinkwasserqualität und ganzjährig kühl. Es gibt zahlreiche tiefe Stellen in der Buèges, die sich zu einem erfrischenden Bad eignen. Als Lebensader durchzieht die Buèges das Tal. Gebüsche säumen das Flüsschen. Der Bach und seine Ufer sind Lebensraum für Forellen, Eisvögel und zahlreiche Pflanzenarten, die ein feuchtes, wintermildes Klima brauchen. Mit dem Wasser wird Gartenland bewässert, denn ohne Bewässerung gedeihen nur Weingärten und Olivenhaine. Uralte Ufermauern befestigen das Gartenland am Fluss und alte Wege kreuzen ihn. Im weiteren Bachverlauf bildet die Buèges Kalktuffterrassen aus dem im Wasser gelösten Kalk. Diese Wasserfälle tragen also nicht Gestein ab, sondern wachsen nach vorn. Wie viele Karstbäche versickert auch die Buèges nach einigen Kilometern wieder im porösen Kalkgestein und erreicht den Fluss Hérault oberirdisch nur nach starken Regenfällen.
GESTALTUNG: Philipp Küchler | TEXT: Horizons Séranne | FOTOS:
© Philipp Küchler
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